Wer auf der Insel Usedom an der Ostsee seinen Urlaub verbringt, wird sicherlich viel zu Hause erzählen können. So ist die Insel nicht nur alleine bekannt für ihre zahlreichen Erlebnisbäder, sondern hat auch sehr viele verschiedene Sehenswürdigkeiten vorzuweisen. So lohnt sich auf Usedom auf jeden Fall ein Abstecher zur Gedenkstätte auf dem Golm, die in er Nähe von Kamminke liegt. Es sind in der Gedenkstätte mehr als 23.000 Menschen begraben. In einer Dauerausstellung kann man sich genau über die Geschichte des Golms schlau machen. 1943 wurde der erste Soldatenfriedhof auf dem Golm angelegt. In erster Linie war er gedacht für die verstorbenen Soldaten aus dem Swinemünder Lazaretten, von den Lazarettschiffen, den Opfern von Flugzeugabstürzen, aus versenkten U-Booten und anderen Kriegsschiffen. Bei dem großen Bombenangriff durch die Amerikaner von Swinemünde, sind über 20000 tote Menschen zu beklagen gewesen, weil die Stadt mit Flüchtlingen überfüllt war. Die toten Menschen fanden ihre letzte Ruhe auf dem Golm. Auf einer Bronzetafel wurden 1667 die bekannten Namen verzeichnet.